Italien: Erneut Nachbeben in Katastrophenregion

Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts NachrichtenagenturIn Mittelitalien haben sich erneut Nachbeben ereignet. Die Geologen der US-Erdbebenwarte USGS gaben das stärkste Beben mit einer Stärke von 4,7 an. Es ereignete sich um 6:28 Uhr am Freitagmorgen.

Das Zentrum der Erdstöße lag etwa fünf Kilometer nordwestlich des Ortes Amatrice. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet unterdessen von weiteren eingestürzten Gebäuden. Über Verletzte gab es zunächst keine Hinweise. Infolge eines Erdbeben mit der Stärke 6,2 am frühen Mittwochmorgen waren mindestens 250 Personen ums Leben gekommen, mehr als 360 wurden verletzt. Es hatte die Menschen im Schlaf überrascht und mehrere Ortschaften verwüstet. Bis zum Donnerstagmorgen gab es bereits eine Reihe schwerer Nachbeben, die die abgelegene Region erschütterten. Besonders hart getroffen wurden die Ortschaften Amatrice und Accumoli sowie Pescara del Tronto. Viele Häuser stürzten ein, Straßen wurden blockiert. Helfer und Armeeeinheiten mit Räummitteln kommen nur langsam voran, auch die Krankenhäuser in der Region wurden beschädigt. Tausende Menschen sind obdachlos. Der Ministerrat rief den Notstand für die betroffene Region aus. Die italienische Regierung hat unterdessen Unterstützung beim Wiederaufbau versprochen und bislang 50 Millionen Euro Hilfsgelder freigegeben. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts Nachrichtenagentur

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