So liest man die Stellenanzeigen richtig

Um eine Stellenanzeige zu lesen und richtig zu interpretieren bedarf es zwar keinen Doktortitel, es gibt jedoch einige Dinge zu beachten. Wie stellt sich das Unternehmen selbst vor? Auf welche Qualifikationen legt die Firma besonderen Wert? Welche Ziele verfolge ich selbst und passen diese mit dem Unternehmen zusammen? Mit ein paar einfachen Tipps kann man aber schnell lernen, sich zwischen unzähligen Stellenanzeigen zurechtzufinden und mit etwas Glück auch den passenden Job zu finden.

Es gibt verschiedene Typen von Stellenanzeigen. Gibt das Unternehmen in seiner Jobbeschreibung klar an, was es von einem Arbeitnehmer erwartet und wie dieser das Unternehmen mit seinem Einsatz bereichern kann, handelt es sich um ein Original, d.h. um eine Stellenanzeige, die extra für die angebotene Position geschrieben wurde. Viele Unternehmen nutzen leider auch alte Stellenanzeigen und fügen gegebenenfalls einige Dinge hinzu. Hier erfährt man jedoch meist wenig über das Unternehmen und das Arbeitsklima, man sollte sich also vorab auf der Karriereseite ausführlicher informieren und sich erst dann bewerben. Es kommt oftmals vor, dass Informationen zu Qualifikationen und von der Firma gewünschte Anforderungen nicht ausreichend erläutert werden. Hier sollte man die nötigen Informationen, wenn möglich, telefonisch erfragen. Sehr beliebt vor allem bei Start-up-Unternehmen sind Begünstigungen und Extras. Diese sollen meist von längeren Arbeitszeiten und einem niedrigeren Gehalt ablenken. Um Berufserfahrungen zu sammeln und in kleineren Teams zu arbeiten dienen diese Unternehmen aber oft als Einstieg in das Berufsleben.

Natürlich kommt es darauf an, wo man offene Stellen sucht. So gibt es oft große Unterschiede zwischen Stellenausschreibungen in kleinen und großen Städten. In großen Städten ist die Konkurrenz größer und Firmen haben dementsprechend höhere Anforderungen an die Kandidaten, was man auch klar sehen kann. Einer der stärksten Jobmotoren Deutschlands stellt der Ballungsraum München dar. Das ist auch der Grund, warum hier freie Stellen meist anders ausgeschrieben sind als Arbeitsangebote in Kleinstädten. In München befinden sich viele bedeutende Firmen, welche sich bei der Kandidatensuche die Mühe geben, sehr ausführliche Stellenbeschreibungen zu veröffentlichen. Das sieht man ganz eindeutig, wenn man die angebotenen Jobs in München bei Arbeitsportalen wie z.B. Jobrapido.com durchliest.

Ein Tipp, der für alle Stellenausschreibungen gilt: auch wenn es scheint, dass man alles wissen und können müsse, sind oftmals nur etwa 70 Prozent der Anforderungen wirklich nötig. Die Jobbeschreibungen zu Beginn sind auch meist die wichtigsten. Man sollte zudem bei der Bewerbung Schlagwörter gezielt nutzen. Es wird nach guten Computerkenntnissen gefragt? Dann sollte man im Lebenslauf genau betonen, dass man mehrere Computerkurse absolviert hat. Und wenn es Zweifel gibt, kann man eventuell auch direkt telefonisch nachfragen, um auch zu sehen, ob das Jobangebot auch wirklich zu den eigenen Vorstellungen passt.

Die eigenen Ziele kennen, zwischen den Zeilen lesen, ruhig auch mal nachfragen und sich nicht abschrecken lassen – mit diesen kleinen Tricks und Tipps könnte die nächste Stellenanzeige vielleicht schon zum Traumjob führen.

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