Matthias Schweighöfer schauspielert als Sänger nicht

Matthias Schweighöfer schauspielert als Sänger nicht. „Ich sage entweder ernste Sachen oder mache Quatsch. Aber ich bin auf der Bühne, wie ich bin“, sagte Matthias Schweighöfer dem „Mannheimer Morgen“ (Donnerstagsausgabe).

„Ich breche mir da keine Latte vom Zaun, um zu zeigen, was für ein crazy Musiker ich bin. Mir geht es wirklich darum, die Leute zu berühren“, so der Schauspieler. „Weniger Anonymität“ – darin unterscheidet sich für Schweighöfer seine neue Deutschpopgesangskarriere von der Tätigkeit für Film und Fernsehen, die ihn zu einem der wohl populärsten Schauspieler der Republik gemacht hat. „Das ist mir nach 20 Jahren im Filmgeschäft klargeworden“, sagte der 36-Jährige. „Natürlich ist es toll, immer wieder meine Filmfamilie zu treffen und zu drehen. Nur: Wenn man nicht gerade auf Kinotour ist, bekommt man nur über Facebook oder Instagram mit, was die Leute empfinden“ Aber man sehe nicht die Gesichter. „Bei Musik merkst du unmittelbar, was sie in diesem Moment empfinden“, sagte Schweighöfer. Die politische Lage findet der Schauspieler „heutzutage echt extrem“. Durch die Unsicherheit zerbröckele gerade viel. „Weil sich viele Leute nicht aufgehoben und dadurch unsicher fühlen. In allen Schichten.“ Um etwas dagegen zu tun, müsse man im Kleinen anfangen: „Jeder Einzelne kann etwas tun. Aber im Moment liegt es auch an den großen Bossen. Diese Riesen-Egos sind schon beunruhigend.“ (dts Nachrichtenagentur)(dts Nachrichtenagentur)

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